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Psychische Probleme, Depressionen, Burnout

 

Winterdepressionen und Co

 

Winterdepressionen werden häufig auf fehlendes Sonnenlicht zurückgeführt. Am Jahresende kommt es für Viele, die traumatische Erfahrungen machen mussten, zu einer Tiefphase. Sei es wegen Erinnerungen an frühere Zeiten, als Kinder oder andere liebe Angehörige und Freunde noch nicht erkrankt oder gar verstorben waren. Oder aus Wut über schlimme Erfahrungen, weil an solchen Tagen oft nach außen Friede, Freude Eierkuchen demonstriert wird, hinter verschlossenen Türen aber Streit und Terror regieren. Durch diese Erfahrungen herrscht eine große Abneigung gegen alles „Offizielle“.

 

An bestimmten Schlüsseltagen wie Jahrestagen, Geburtstagen, Weihnachten oder zum Jahreswechsel kommen viele Dinge wieder hoch. Im Jahresrückblick muss man häufig feststellen, dass man viele Ziele nicht erreicht hat. Im Blick nach vorne erkennt man, dass sich vermutlich nicht viel ändern wird. Insgesamt düstere Aussichten.

 

Dazu kommt dann noch die Sorge um liebe Freunde, von denen man weiß, dass es ihnen ähnlich geht. Das Wort Suizid, oder “... ich hätte mich längst umgebracht...” fallen dann öfter mal. Eine schwere Zeit, in der nicht wenige ihre Suizid Gedanken in die Tat umsetzen! Auch bekannte, nach außen hin erfolgreiche Personen!

 

Verdrängung ist aber der falsche Weg! Ich bemühe mich durch an die jeweilige Stimmung angepasste Musik, oder durch Dialog und Aufarbeitung mit anderen Menschen, die ähnliche Sorgen kennen, einen Ausgleich herzustellen. Nicht nur an meine Sorgen zu denken, sondern mich mit Problemen anderer auseinander zu setzen. Dadurch relativiert sich oft die Sichtweite auf die eigene Situation und es gibt einem wieder einen Sinn sich irgendwo einzusetzen, was mehr Freude macht!

 

Psychologie

 

Eines vorweg! Eine von Ärzten und Therapeuten durchgeführte Behandlung ist oft unverzichtbar! Glaubt bitte nicht, man könnte so etwas selber behandeln. Dafür gibt es diese speziell geschulten Fachleute. Wenn das Vertrauensverhältnis auf beiden Seiten passt, gibt es gute Chancen auf Besserung. Also keine Selbstbehandlung!

 

Ich gehöre auch zu denen die immer gemeint haben, psychische Probleme, was kann das schon sein. Suizid Gedanken? Sollen sie doch machen wenn sie keine Lust mehr haben. Persönliche Krise? Depressionen? Ich doch nicht. Burnout, ich habe immer viel gearbeitet, war für mich noch nie ein Problem. Bis die Krise dann da war.

 

Oftmals ist es ein Anlass, der einen früher völlig kalt gelassen hätte. Wo sind die Ellenbogen die man sonst eingesetzt hat. Erst dann merkt man, wie dramatisch persönliche, seelische Probleme sein können. Ganz egal was letztendlich der Auslöser war. Das grundlegende Problem beginnt meistens schon viel früher. Es wird aber nicht beachtet, unterdrückt, verdrängt!

 

Anfangs ist einem das noch peinlich. Psychische Problem, da wird man in die Ecke von „Verrückten“ gestellt. So ist es aber nicht! Wer anfängt sich seinen Problemen zu stellen, sich nicht dafür schämt, diese auch nicht verheimlicht oder verdrängt, ja der hat Chancen da wieder raus zu kommen.

 

Vertrauensvolle Gespräche mit Anderen stärken das Selbstbewusstsein. Ihr werdet erstaunt sein, was ihr von Freunden und Bekannten erfahrt, die selber oft froh sind mal offen über ihre Probleme reden zu können. Es muss nur Einer den Anfang machen. Heute bin ich oft derjenige, der dieses oft tabuisierte Thema einfach mal anspricht.

 

Depressionen, Burnout, Borderline und andere Identitätsstörungen können leicht tödlich enden!!!

 

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