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Bewusstsein & Bewusstlosigkeit
In diesem Beitrag beschäftige ich mich mit Bewusstsein und Bewusstlosigkeit (Synkopen). Keine wissenschaftliche Abhandlung! Lediglich eigene Gedanken, die mir naheliegend erscheinen.
Bei Kreislaufproblemen oder durch das zentrale Nervensystem verursacht (Vagovasale Synkopen) erleidet unser Gehirn einen kurzzeitigen Sauerstoffmangel. Ich gehe davon aus, dass unser Gehirn durch das kurzzeitige Abschalten des Bewusstseins einen Schutz des lebenswichtigen Stammhirns sicherstellt. Alle Sauerstoffreserven stehen damit zur Sicherung der Vitalfunktionen wie Atmung und Herzschlag zur Verfügung.
Ich vermute aber auch einen psychologischen Schutz, der uns vor dem Erleben traumatischer Ereignisse bewahrt. Ich habe leider reichhaltige Erfahrungen mit Synkopen. Das ist nicht einfach nur Lampen aus und fertig. Damit geht eine ungeheure körperliche Belastung einher. Herz- Kreislaufsystem arbeiten im Grenzbereich. Wenn man wieder zu sich kommt besteht ein Gefühl der totalen Erschöpfung.
Dass die Bewusstlosigkeit ein psychologischer Schutz sein kann habe ich einige Male leidvoll erfahren, als dieser Mechanismus nicht vollständig funktionierte. Also ein Rest von Bewusstsein erlebte was passiert. Das Ohrensausen, der Drehschwindel, die schemenhafte Wahrnehmung des Umfelds, die dumpfen Wortfetzen der umstehenden Leute. Diese Eindrücke werden dabei immer extremer. Ich vergleiche das mit einem Gefühl rückwärts, mit verbundenen Augen, aus einem Flugzeug gestoßen zu werden. Im freien Fall, immer schneller um sich selber rotierend, minutenlang Richtung Erde zu stürzen. Das vergisst man nie wieder!
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