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Gedanken 5 - Lebenszeit und der Tod

 

Mein Freund

 

Mein Freund der Tod, er ist so nah, man sieht ihn nicht, doch ist er da!

Oftmals schlimm und unverhofft, manchmal auch bewusst gesucht!

 

Man kommt an ihm niemals vorbei, als treuer Teil von unserem Sein!

Er fasziniert mit seiner finsteren Macht, die Angst in unser Leben schafft!

 

Doch kann er auch Erlöser sein, dann bittet ihn entspannt herein!

Wer ihn nicht fürchtet kann im Leben glücklich sein!

 

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Der Schmetterling

 

Sternenkind, Du hast viele Spuren im Sand des Lebens hinterlassen!

Wie der Lufthauch, den der Flügelschlag eines Schmetterlings bewegt,

sich mit vielen anderen zu einem Sturm erhebt.

 

So wird auch deine Liebe, deine Botschaft, deine Mahnung immer bleiben.

Du warst viel mehr, als „nur“ das Kind mit frühem Tod und schlimmen Leiden!

 

Drum flieg weiter kleiner Schmetterling, zu deinem Stern.

Die Menschen haben dich noch immer gern. So bist du nah und nicht mehr fern.

 

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Wenn Kinder vor den Eltern gehen

 

Wenn Kinder vor den Eltern gehen, kann man das nicht nachvollziehen!

Warum sie, warum nicht ich, das Leben ist so fürchterlich!

 

Der Tod, er nimmt sie einfach mit, lässt die Welt geschockt zurück!

Haben wir was falsch gemacht? Wer gibt dem Schicksal diese Macht?

 

Die Krankheit, Unfall, Depressionen schafft! Die Gewalt zulässt, bei Tag und Nacht!

Liegt darin ein bestimmtes Ziel? Erwarten wir vielleicht zu viel?

 

Kehren sie zu uns zurück?  Als Engel oder Mensch im Glück?

Wer kennt es nicht, jemanden zu verstehen, obwohl er ihn noch nie gesehen?

 

Verbindung zu einem frühen Leben? Kann es so was wirklich geben?

Der Verstand sagt nein, doch lässt uns diese Hoffnung weiter leben.

 

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Leid

 

Wer kann Leid besser nachvollziehen, als Jemand, der es selbst gesehen!

Als Opfer von Gewalt und Pein! Die Kindheit kühl und schnell vorbei!

 

Angehörige, die nach dem Tod eines geliebten Menschen fragen,

was will das Schicksal damit sagen? Wie sollen wir das ertragen?

 

Dann überlegt nicht lang, schaut mal rum, wie gehen wir mit Anderen um?

Man kann vieles besser machen, ein wenig Rücksicht, gemeinsam lachen.

 

Lasst das Streiten doch mal sein, denkt daran, ihr seid nicht allein.

Nur gemeinsam kann man glücklich sein. Geht das nicht, dann lasst es sein!

 

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Was ist Zeit?

 

Ich habe den Eindruck, dass es gerade erst die vielen Geburtstage und Feiertage sind, die den Verlauf der Zeit, mit zunehmendem Alter, immer mehr beschleunigt. Wenn selbst Schulkinder mit Terminen und Hausaufgaben oftmals überlastet werden, können sie den Augenblick der Zeit nicht mehr genießen. Die Folge, Zeit wird zum knappen Gut.


Aber wie definiert man Zeit. Für eine Eintagsfliege ist dieser eine Tag bereits ein ganzes Leben. Der hoch betagte Greis, der wegen der immer größer werdenden Gebrechen den Ablauf "seiner" Zeit erwartet, hangelt sich quälend von Tag zu Tag. Die voll im Leben stehende oder gestresste Person hat immer zu wenig Zeit. Der Tag ist oft viel zu kurz.

 

Erst bei außergewöhnlichen Ereignissen sind wir in der Lage, einmal inne zu halten. Schicksalsschläge, der Verlust eines lieben Menschen, ernste Erkrankungen. Plötzlich ist alles anders. Was ist eigentlich wirklich wichtig? Warum muss ich von Termin zu Termin hetzen? Kann ich nicht einfach mal sagen "nein, heute nicht"?


Heute kann ich es! Das ist dann meine Zeit, in der ich meinen Gedanken nachhängen und die mir keiner nehmen kann. Was andere Menschen dazu sagen stört mich nicht mehr. Früher hätte ich mir Gedanken gemacht, darf man seine Zeit derart ungenutzt verstreichen lassen! Ja, man darf. Es ist unsere Zeit. Daher haben wir auch das Recht, diese zu unserem eigenen Nutzen, in entspannender Weise, auf welche Art auch immer zu nutzen.


Noch ein kurzer Gedanke zum Thema Zeit im Bezug zum nicht ungefährlichen Straßenverkehr. Jeder hat schon mal gesagt "warum fährt der denn nicht, dass schaffe ich noch, ich muss Gas geben, ich habe keine Zeit". Wenn ich mich dabei erwische denke ich immer an einen kurzen Satz. "Lieber einen kleinen Moment warten als ein Leben lang tot!"

 

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